- die Pumpwerke des Abwasserzweckverbandes benötigen viel Strom und verursachen dadurch Kosten, die sich mit dem Zubau von Solaranlagen, direkt angeschlossen am Zähler des Pumpwerks, spürbar senken lassen. Ergänzt mit einem Akku für den nächtlichen Strombedarf.
- Im Prinzip kann man jeden Stromzähler, dessen Verbrauchskosten letztlich die Bürger bezahlen, in der Hinsicht überprüfen, ob die wirtschaftliche Möglichkeit besteht PV-Anlagen mit oder ohne Akku zur Kostensenkung zu errichten. Die Länge der überschlägig zu ermittelnden Amortisationszeit kann die Reihenfolge der Errichtung dieser Anlagen bestimmen.
- Umfassen soll das also nicht nur die Pumpwerke im Abwasserzweckverband sondern auch die Wasserversorgung und alle Verwaltungsgebäude, Kindertageseinrichtungen, Schulen, Straßenbeleuchtung … jeden Stromzähler als Netzanschlusspunkt
Mit dem Strombedarf für Computer, Beleuchtung, Kochstellen, Elektromobilität endet das Thema keinesfalls, sondern geht mit der Wärmeversorgung weiter. Mit thermischen Solaranlagen und Wärmespeichern oder mit Wärmepumpen, die mit Strom aus PV und Windkraft betrieben werden, können die Kosten für die Wärmeversorgung erheblich gesenkt werden.
Selbst wenn man Strom für Wärmepumpen ausschließlich in Gaskraftwerken erzeugen würde, wäre der Gasbedarf und die Abhängigkeit von teuren Energieimporten erheblich geringer. Aus einer kWh Erdgas werden in einer Feuerstätte nur eine kWh Wärme aber in einem Gaskraftwerk werden aus einer kWh Gas zwar nur eine halbe kWh Strom, mit einer Wärmepumpe können daraus jedoch etwa zwei kWh Heizwärme nutzbar gemacht werden. Also nur den halben Gaseinkauf als die Verwendung direkt in Feuerstätten. Und je mehr Wind- und PV-Strom man für Wärmepumpen zur Verfügung hat um so größer wird der wirtschaftliche Nutzen für die Kommunen und um so größer wird letztlich der finanzielle Spielraum für andere kommunale Aufgaben.
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